Trauma-Ambulanz für Gewaltopfer am ZfP Weissenau eingerichtet

Trauma-Ambulanz für Gewaltopfer am ZfP Weissenau eingerichtet
RAVENSBURG

Opfer von Gewalttaten oder Körperverletzungsdelikten leiden später oft unter starken psychotraumatischen Belastungen. Ganz besonders gleich nach einer Traumatisierung kann die Entstehung einer psychischen Belastung vorbeugend verhindert oder aber wenigstens gelindert werden. Auch Baden-Württemberg startet nun ein Versuchsprojekt und richtet an sechs Standorten Trauma-Ambulanzen zur therapeutischen Versorgung von Gewaltopfern ein. Kindern und jugendlichen Opfern hilft eine Trauma-Ambulanz am Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Süd-Württemberg in Weissenau. Die Mitbehandlung von erwachsenen Familienangehörigen erfolgt in der Psychiatrischen Institutsambulanz der Sinova Klinik in Ravensburg.

Des weiteren stehen in Aalen (Ostalbklinikum), Esslingen (Städtisches Klinikum), Offenburg (Klinik Lindenhöhe), Reutlingen (Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) und Schwetzingen (Psychosomatische Klinik) Traumaambulanzen zur Verfügung. Die rund um die Uhr geöffneten Einrichtungen können auch Geschädigte aufsuchen, die nicht unmittelbar im Landkreis des Standortes wohnen.

Die Einzeltherapien bezahlen die Versorgungsämter. Zuständig für den Landkreis Ravensburg ist das Landratsamt Ravensburg, Eingliederungs- und Versorgungsamt, Gartenstraße 107. Ansprechpartner ist Hans-Werner Vees, Telefon 0751/85-3370, E-Mail: Hans-Werner.Vees@landkreis-ravensburg.de. Renate Schepker ist Ansprechpartnerin und Koordinatorin beim ZfP Süd-Württemberg, das ist die Psychiatrische Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche, Telefon 0751/7601-2789, E-Mail: renate.schepker@zfp-zentrum.de.

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